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Rosen- und Gemüse-Pilzfrei Rospin® 20 ml
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Rosen- und Gemüse-Pilzfrei Rospin® 20 ml
[Rospin]

Rosen- und Gemüse-Pilzfrei Rospin® 20 ml Wirkstoff: 250 g Azoxystrobin /l (23.2% Gew.) Suspensionskonzentrat Gefahrensymbol: N Bienen: nicht bienengefährlich (B4) Verpackungseinheit: 20 ml Flasche mit Dosierpipette O.-Karton 20 x 20 ml Spritzmittel zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten an Spargel, Gurken, Tomaten, Zucchini und Zierpflanzen. Die Anwendung im Haus- und Kleingartenbereich ist zulässig. Wirkungsweise Rosen- und Gemüse-Pilzfrei Rospin enthält den Wirkstoff Azoxystrobin, der zur neuen chemischen Gruppe der ß-Methoxyacrylate (Strobilurinderivate) gehört. Er ist breit wirksam gegen wichtige Krankheiten an Spargel, Gurken, Tomaten, Zucchini und Zierpflanzen. Azoxystrobin hat in Pflanzen systemische und translaminare Eigenschaften. Mit einem neuartigen Wirkungsmechanismus hemmt Azoxystrobin den Elektronentransport in der Mitochondrienatmung in den Schadpilzen. Die Wirkung von Azoxystrobin ist in erster Linie protektiv (vorbeugend), der Wirkstoff muss daher vor oder zum Infektionsbeginn eingesetzt werden. „ Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsgebiete: Anwendungsbereich Krankheit Anwendungszeit, -menge Zierpflanzen - (ausgenommen Rasen), Freiland und unter Glas Rostpilze Bei Befallsgefahr. - Pflanzengröße bis 50 cm: 4,8 ml je 100 m² -Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 7,2 ml je 100 m² - Pflanzengröße über 125 cm: 9,6 ml je 100 m² Spargel (Jung- und Spargelrost) Spargelrost Laubkrankheit Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. In Ertragsanlagen Anwendung nur nach der Erntesaison (Stechzeit). 10 ml je 100 m² Tomate (unter Glas) Echter Mehltau Kraut- und Braunfäule Samtfleckenkrankheit Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Pflanzengröße bis 50 cm: 4,8 ml je 100 m² - Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 7,2 ml je 100 m² - Pflanzengröße über 125 cm: 9,6 ml je 100 m² Gurke (unter Glas) Echter Mehltau Falscher Mehltau Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. - Pflanzengröße bis 50 cm: 4,8 ml je 100 m² - Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 7,2 ml je 100 m² - Pflanzengröße über 125 cm: 9,6 ml je 100 m² Gurke (Freiland Echter Mehltau Falscher Mehltau Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. 10 ml je 100 m² Zucchini (Freiland) Echter Mehltau Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. 10 ml je 100 m².“ Kulturverträglichkeit Spargel Erkenntnisse über Unverträglichkeiten von Rosen- und Gemüse-Pilzfrei Rospin bei Spargelsorten liegen nicht vor. Gurken im Freiland und unter Glas, Zucchini im Freiland In Abhängigkeit von Kultur, Sorte und dem Anbauverfahren können Schäden an der zu behandelnden Kultur nicht ausgeschlossen werden. Vor einem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen. Tomaten unter Glas Nicht einsetzen bei akuten oder zu erwartenden Temperaturen über 27 °C und im geschützten Anbau bei unzureichender Belüftung (z.B. unter Folie). Zierpflanzen u. Ziergehölze Bei Zierpflanzen und Ziergehölzen wird wegen der Vielfalt der Arten und Sorten und der unterschiedlichen Kultur- und Anwendungsbedingungen dringend empfohlen, einen Probeeinsatz vorzunehmen, bevor größere Bestände behandelt werden. Ab dem Knospenöffnen können einige Zierpflanzenarten besonders empfindlich reagieren. Bekannt ist dies bei Usambaraveilchen. Unter Glas können Behandlungen unter Einsatzbedingungen bei denen der Spritzbelag nur langsam antrocknet (Spritzungen bei hoher Luftfeuchte, niedrigen Temperaturen oder in den Abendstunden) an empfindlichen Arten zu Pflanzenschäden führen. Auch junge Sämlinge oder gestresste Pflanzen sind besonders empfindlich. Hinweis Zur Verhinderung von Schädigungen empfindlicher Kulturen Rosen- und Gemüse-Pilzfrei Rospin keinesfalls in Kernobst einsetzen und Abtrift auf Kernobstkulturen vermeiden, da das Produkt für bestimmte Apfelsorten nicht verträglich ist. Spritzgeräte und Hilfsmittel, wie z. B. Messbecher, mit denen Rosen- und Gemüse-Pilzfrei Rospin ausgebracht wurde, nicht im Kernobst verwenden. Wartezeiten Spargel (Junganlagen und in Ertragsanlagen nach dem Stechen): Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). Zierpflanzen (ausgenommen Rasen): Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung (N). Gurken, Tomaten, Zucchini: 3 Tage. Anwendungstechnik Anwendungszeitpunkt Rosen- und Gemüse-Pilzfrei Rospin ab Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome im Abstand von 8 bis 12 Tagen maximal mit zwei Behandlungen je Vegetationsperiode und Kultur einsetzen. Ansetzvorgang Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen. 1. Spritzbehälter mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen. 2. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln! 3. Produkt in den Spritzbehälter geben. 4. Entleerte Präparatbehälter und Pipette sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben. 5. Spritzbehälter mit Wasser auffüllen. 6. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen ausbringen. Mischbarkeit Bei Anwendungen unter Glas Rosen- und Gemüse-Pilzfrei Rospin nicht in Mischungen ausbringen. Im Gemüse- und Zierpflanzenbau wird wegen der Vielfalt von Arten und Sorten und der unterschiedlichen Kulturbedingungen dringend empfohlen, auf die Ausbringung von Mischungen zu verzichten. Spritztechnik und Wasseraufwand Beim Ausbringen von Rosen- und Gemüse-Pilzfrei Rospin ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten. Spargel: Basis-Wasseraufwandmenge: 6 l/ 100 m² Gurken und Tomaten unter Glas: Die empfohlene Wasseraufwandmenge im Spritzverfahren beträgt: bis 50 cm Pflanzenhöhe: 6 l Wasser/ 100 m² von 50 bis 125 cm Pflanzenhöhe: 9 l Wasser/ 100 m² über 125 cm Pflanzenhöhe: 12 l Wasser/ 100 m² Gurken und Zucchini im Freiland: Basis-Wasseraufwandmenge: 4 - 6 l/100 m² Zierpflanzen: Die empfohlene Wasseraufwandmenge im Spritzverfahren beträgt: bis 50 cm Pflanzenhöhe: 6 l Wasser/100 m² von 50 bis 125 cm Pflanzenhöhe: 9 l Wasser/100 m² ü ber 125 cm Pflanzenhöhe: 12 l Wasser/100m² Spritzgerätereinigung Nach Beendigung der Spritzung muss das Gerät sorgfältig gereinigt werden. Unvermeidbare Restmenge im Verhältnis von mindestens 1 : 10 mit Wasser verdünnen und auf behandelter Fläche verspritzen. Reste von Reinigungswasser nicht in die Kanalisation und Gewässer gelangen lassen. Wichtige Hinweise Empfehlungen bzw. Einschränkungen für die Anwendung von Rosen- und Gemüse-Pilzfrei Rospin unter Glas: • Rosen- und Gemüse-Pilzfrei Rospin alleine ausbringen, nicht mit anderen Produkten mischen. • Keine Anwendung im Winter (November bis März). • Anwendung frühestens drei Wochen nach dem Verpflanzen. • Bedingungen nach der Anwendung sollten ein schnelles Antrocknen des Spritzbelages ermöglichen • keine Anwendung unter kühlen Bedingungen und hoher relativer Luftfeuchte (z. B. in den Abendstunden), insbesondere bei schlechter Ventilation. Vor Frost schützen! Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden. Sollte trotz empfehlungsgerechter Anwendung von Rosen- und Gemüse-Pilzfrei Rospin ein vorzeitiger Wirkungsabfall eingetreten sein, ist sofort mit entsprechenden Fungiziden einer anderen Wirkstoffgruppe weiterzubehandeln. Im Falle eines Wirkungsrückganges, der im Einzelfall nicht vorhersehbar ist, kann keine Haftung übernommen werden. Empfehlungen zum Einsatz • Rosen- und Gemüse-Pilzfrei Rospin muss protektiv/vorbeugend und mit der vollen zugelassenen Aufwandmenge eingesetzt werden. • Maximal zwei Behandlungen mit Produkten aus der Wirkstoffgruppe der Strobilurine und anderen kreuzresistenten Wirkstoffen pro Jahr durchführen. Hinweise für den sicheren Umgang „ Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmungen: Anwendungsflüssigkeiten und dessen Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle. Zwischen der behandelten Fläche und einem Oberflächengewässer - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschließlich periodisch wasserführender - muss mindestens folgender Abstand bei der Anwendung des Mittels eingehalten werden: Spargel: 5 m Gemüsekulturen: 5 m Zierpflanzen (Pflanzhöhe < 50 cm): 10 m Zierpflanzen (Pflanzhöhe > 50 cm): 20 m Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern, ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer -, muss mindestens mit unten genanntem Abstand erfolgen. Unabhängig davon ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, § 6 Absatz 2 PflSchG zu beachten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden. Zierpflanzen (Pflanzenhöhe über 125 cm): 20 m Zierpflanzen (Pflanzenhöhe von 50 bis 125 cm): 20 m.“ (Bitte weitere Hinweise unter „Gewässerschutz„ beachten.) Hinweise zum Schutz des Anwenders Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen. Erste Hilfe Nach Einatmen: Patient an die frische Luft bringen, warm halten, ausruhen lassen. Unverzüglich ärztlichen Rat einholen. Nach Hautkontakt: Verunreinigte Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut sofort mit Wasser, anschließend mit Wasser und Seife waschen. Verschmutzte Kleidung vor Wiederbenutzen waschen. Wenn Symptome auftreten, Arzt aufsuchen. Nach Augenkontakt: Sofort mindestens 15 Minuten bei gespreizten Lidern mit viel sauberem Wasser gründlich ausspülen. Unverzüglich ärztlichen Rat einholen. Nach Verschlucken: Kein Erbrechen auslösen. Unverzüglich Arzt aufsuchen. Verpackung bzw. Etikett und wenn möglich, Gebrauchsanleitung vorzeigen. Hinweise für den Arzt Kein Erbrechen. Symptomatische Behandlung. Notfalltelefon für allgemeine Notfälle (Unfall, Brand, Umwelt/Ökologieereignisse) Tel.-Nr. 0800-43 577 96. Toxikologische Beratung bei Vergiftungsfällen: Prof. Dr. med. L. S. Weilemann, Beratungsstelle bei Vergiftungen, II. Medizinische Klinik und Poliklinik der Universität Mainz, Tel.-Nr. 06131-19240 und Telefax-Nr. 06131-232468. Gewässerschutz Das Mittel ist giftig für Algen. Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere. Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig (§ 6 Absatz 2 PflSchG). Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden. Bienen und andere Nützlinge Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4). Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Arten Typhlodromus pyri (Raubmilbe) und Aphidius rhopalosiphi (Brackwespe) eingestuft. Weitere Sicherheitshinweise entsprechend Anhang V der Richtlinie 91/414/EWG Mittel und dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen und indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern. Zum Schutz von Gewässerorganismen ist eine unbehandelte Pufferzone entsprechend der von der Zulassungsbehörde festgesetzten Anwendungsbestimmungen zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zur Vermeidung einer Resistenzbildung sind die detaillierten Hinweise unter ‘Wichtige Hinweise: Empfehlungen zum Resistenzmanagement’ zu beachten, insbesondere hinsichtlich der maximalen Zahl von Anwendungen von Mitteln aus der gleichen Resistenzgruppe und der Notwendigkeit eines Wirkstoffwechsels. Entsorgung Verpackungen nur völlig restentleert der Wertstoffsammlung zuführen. Verpackungen mit eventuell anfallenden Produktresten bei Sammelstellen für Haushaltschemikalen abgeben. Einstufung nach EG-Richtlinien/GefStoffV: N Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben. Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden. Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden. Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten. Leere Verpackungen nicht weiterverwenden.

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